Hülchrather Kirche St. Sebastianus wird renoviert

Renovieren die Hülchrather Kirche: Architekt Horst Beerscht (Mitte) mit den Malern Achim Krux (links) und Niko Zander. Foto: TZ
Renovieren die Hülchrather Kirche: Architekt Horst Beerscht (Mitte) mit den Malern Achim Krux (links) und Niko Zander. Foto: TZ
Die Renovierung von St. Sebastianus erweist sich schwieriger als gedacht. „Am Anfang hatten wir mit 60 laufenden Metern an Setzrissen im Mauerwerk gerechnet, am Ende waren es 160. Und Feuchtigkeit in einer Wand kam noch hinzu“, berichtet Architekt Horst Beerscht, der über 40 Jahre im Hülchrather Kirchenvorstand aktiv war.
 
Trotzdem ist der Fachmann guter Dinge: Nach Abschluss der Putzarbeiten sind nun die Maler Achim Krux und Niko Zander am Werk. Im Advent sollen sie fertig sein und ehrenamtliche Helfer die für die Dauer des Projekts entfernten Sitzbänke wieder aufgestellt haben. Mit anderen Worten: „Weihnachten möchten wir wieder in der Kirche Gottesdienst feiern“, gibt Beerscht die Devise aus.
 
Im Moment versammeln sich die Gläubigen im benachbarten Pfarrzentrum „Sebastianushaus“ um den Altar. Nötig wurden die Umstände, weil sich in den Gewölben des 1911 errichteten Gotteshauses Risse durch Setzungen gebildet haben, die sich vermutlich durch das Erdbeben im Jahr 1992 noch verstärkt haben. „Ein neuer Anstrich war ohnehin nötig. Die letzte Renovierung liegt immerhin 27 Jahre zurück“, erinnert der Architekt. Rund 100.000 Euro kostet das gesamte Vorhaben. 80 Prozent der Kosten übernimmt das Erzbistum, den Rest muss die Gemeinde schultern.