Im Zeichen der Ökumene: Angelika Ludwig ist „kfd-Frau des Jahres“

12.04.2022

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Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Neue „kfd-Frau des Jahres“: Vorsitzende Petra Indenhuck (rechts) zeichnete Angelika Ludwig am Feuerwehr-Gerätehaus aus. Foto: TZ

Pfarrerin, Notfallseelsorgerin und Aktive bei der Feuerwehr – Angelika Ludwig vereint bemerkenswerte Aufgabenfelder. Jetzt ernannte sie der Kreisverband der Frauengemeinschaften zur „kfd-Frau des Jahres“. Die kfd-Vorsitzende Petra Indenhuck und ihr Vorstandsteam setzten damit ein Zeichen der Ökumene und überreichten Ludwig die Auszeichnung im kleinen Kreis und an einem passenden Ort: am Feuerwehr-Gerätehaus in Neuss.

Die Geehrte, geboren 1964 in München, verbrachte ihre Schulzeit in der Quirinusstadt und besuchte das Erzbischöfliche Gymnasium Marienberg. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Wuppertal, Bonn und Bochum folgten Ludwigs erste Amtsjahre in Oberhausen. Die Mutter zweier erwachsener Töchter ist seit fast 25 Jahren im kirchlichen Dienst und arbeitet in der Neusser Klinikseelsorge – zunächst im St.-Alexius-/St.-Josef-Krankenhaus und seit 2001 im Lukaskrankenhaus.

Ludwig ist Mitgründerin und seit Beginn 1999 Ko-Leiterin der ökumenischen Notfallseelsorge. Ihr Engagement gilt außerdem der Feuerwehr. Sie gehört dort zum Löschzug Stadtmitte, wirkt als Fachberaterin Seelsorge und setzt sich für die psychosoziale Unterstützung der Einsatzkräfte ein. Ludwig ist nebenberuflich Kirchenmusikerin und besucht in ihrer Freizeit Mittelaltermärkte mit der Musikgruppe „Spielleut Firlefanz“.