In Knechtsteden hat die Wallfahrtszeit begonnen

Andachtsbilder und Devotionalien. Foto: TZ
Andachtsbilder und Devotionalien. Foto: TZ
Der Domkapitular freut sich: „Die Pilgerinnen und Pilger sind wie ein lebendiger Rosenkranz, der niemals endet, der uns im Alltag begleitet, der uns im Glauben stärkt und trägt“, sagt Monsignore Winfried Auel. Er hat wieder die Monatswallfahrten zur Schmerzhaften Mutter Gottes in Knechtsteden organisiert.

Die Wallfahrten finden bis Oktober jeweils am 13. des Monats statt und locken alljährlich Tausende von Gläubigen zur Basilika. Sie beten um Festigung im Glauben, um geistliche Berufe, die Erneuerung der Kirche und den Frieden in der Welt. „Beten wir in diesem Jahr auch besonders für die Opfer und Täter des Missbrauchs, wodurch wir alle in der Tiefe unserer Herzen betroffen sind“, so Auel. Oder wie es Kardinal Meisner ausgedrückt habe: „Beten wir um Mut und Zuversicht für unser eigenes Glaubenszeugnis in dieser schwieriger gewordenen Situation der Kirche.“
 
Das Programm der Wallfahrten beginnt jeweils um 18.30 Uhr mit Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit. Ab 19 Uhr feiern die Teilnehmer eine heilige Messe. Anbetung und sakramentaler Segen schließen sich an. Herbert Ullmann, Direktor des Collegium Albertinum in Bonn und früher Dechant in Neuss, hat die Reihe der Predigten in diesem Rahmen eröffnet. Folgen werden ihm Kreisdechant Monsignore Guido Assmann aus Neuss (13. Juni), Weihbischof Dr. Heiner Koch aus Köln (13. Juli), Winfried Auel (13. August), Kaplan Hendrik Hülz aus Holzbüttgen (13. September) und Pfarrer Christoph Bersch aus Wuppertal (13. Oktober).