Klosterladen in Knechtsteden ist nach Neugestaltung wieder geöffnet

Mehr als Likör, Honig und Marmelade: Karin Zilt im neugestalteten Knechtstedener Klosterladen. Foto: TZ

Der Knechtstedener Klosterladen ist wieder geöffnet. Karin Zilt, die Leiterin, und ihr Team haben die Lockdowns in der Corona-Pandemie sinnvoll genutzt und ein völlig neues Ambiente geschaffen. Zwei freiwillige Helfer schwangen zwei Tage die Pinsel, danach hat die über 30 Mitglieder zählende Klosterladen-Mannschaft in Ehrenamt und Eigenregie Böden verlegt, Regale verkleidet und sich auch sonst nützlich gemacht.

„Alle waren sehr fleißig. Wir haben große Vorräte an haltbaren Waren wie Marmeladen, Essige, Liköre oder Kräutersalze hergestellt und in einer Sonderschicht das begehrte Schwarzbrot gebacken“, berichtet Zilt. Der Laden sei schließlich „wie ein Außenministerium des Klosters und Anlaufstelle für alle und alles“. Und das gelingt im neuen Rahmen noch besser.

„Die Nachfrage nach guten Produkten, vor allem Lebensmitteln aus der Region und nach Hausgemachtem ist sprunghaft gestiegen“, weiß Pater Emeka, der Obere des Missionshauses. Die Spiritaner stünden für Nachhaltigkeit und fairen Handel, und das hätten viele Menschen in der Corona-Zeit auch zu schätzen gelernt.

Bei Honig und Co bleibt es nicht. Im Angebot ist auch eine „Hundebar“, ein Holzgestell mit zwei Näpfen – „ehrenamtlich hergestellt im Kloster Knechtsteden“, wie es auf einem Schild zu lesen steht. Der Laden öffnet werktags von 10 bis 16 und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr.