Neurath: Trauer um Pfarrer Stollenwerk

In St. Lambertus wurden die Exequien für Pfarrer Stollenwerk gehalten. Foto: TZ
In St. Lambertus wurden die Exequien für Pfarrer Stollenwerk gehalten. Foto: TZ
Pfarrer i. R. Winand Stollenwerk ist nach den Exequien in der Kirche St. Lambertus im Priestergrab des Neurather Friedhofs beigesetzt worden. Der in Grevenbroich geborene Geistliche war im Alter von 82 Jahren verstorben.

Stollenwerk, 1958 für die Spiritaner zum Priester geweiht, begann seine Tätigkeit im Erzbistum Köln 1984 als Pfarrverweser in der Gemeinde St. Lambertus. Ein Jahr später wurde er Pfarrer in Neurath und ein weiteres Jahr danach Definitor (stellvertretender Dechant) im damaligen Dekanat Grevenbroich.

Danach führte ihn sein Weg ins Dekanat Langenfeld. 1989 erfolgte Stollenwerks Ernennung zum Pfarrer an St. Martin in Richrath und zum Rektoratspfarrer an St. Maria Rosenkranzkönigin in Wiescheid. Zusätzlich wurde er 1990 zum Dekanatsfrauenseelsorger und 1993 zum Rektoratspfarrer an St. Mariä Himmelfahrt in Hardt ernannt. 1997 ist Stollenwerk Pfarrvikar in den Gemeinden St. Gereon und St. Dionysius in Monheim beziehungsweise Baumberg geworden, wo er danach auch Subsidiar tätig war.

Stollenwerk wurde 1990 ins Erzbistum Köln inkardiniert, trat im Jahr 2000 in den Ruhestand und lebte zuletzt in Simmerath. „Als Erzbischof bin ich dem Verstorbenen über das Grab hinaus für seinen Dienst in großer Dankbarkeit verbunden“, schreibt Kardinal Joachim Meisner Er rief dazu auf, des Heimgegangenen im Gebet fürbittend zu gedenken.