Nievenheimer Förderverein wirkt auf den Spuren von Pater Wienen in Afrika

Unvergessen: Schwester Hildegard mit einem Foto von ihrem Bruder, dem verstorbenen Afrikamissionar Pater Hans-Otto Wienen. Foto: TZ
Unvergessen: Schwester Hildegard mit einem Foto von ihrem Bruder, dem verstorbenen Afrikamissionar Pater Hans-Otto Wienen. Foto: TZ

„Es ist gar nicht so einfach, ein gescheites Foto von ihm aufzutreiben“, sagt Schwester Hildegard, die Oberin im Neusser Augustinerinnen-Kloster Immaculata. Mit „ihm“ meint sie ihren ebenfalls in Nievenheim geborenen Bruder Hans-Otto Wienen, ein 2011 verstorbener Afrikamissionar von den Weißen Vätern. Und dann findet sie doch noch ein Bild: Wienen mit einem Motorrad, mit dem er die Katholiken im Kongo besucht hat.

Mehr als 30 Jahre unterstützte ihn die Gemeinde St. Pankratius bei seiner Missionstätigkeit, und auch nach seinem Tod ist der Kontakt nicht abgerissen. Im Gegenteil: Der „Verein der Freunde und Förderer Pater Hans-Otto Wienen (†) – Mission Mingana/Kongo“ wurde gegründet. Und der hat jetzt Bilanz gezogen: Es wurden mittlerweile über 100 Mitglieder gewonnen, und Spenden von über 100 000 Euro konnten überwiesen werden. Besonders die Kinder der Salvatorgrundschule starten immer wieder Aktionen, um Spenden zu sammeln.

Das Werk von Pater Wienen, insbesondere ein von ihm gegründetes Gesundheitszentrum, aber auch die Missionsstation sollen schließlich weiter unterstützt werden. So gelang es etwa, die Anstellung des Personals und die Versorgung mit Medikamenten sicherzustellen. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter kann per E-Mail angefordert werden: vffpaterwienen@gmx.de