Oekoven: Orgel von St. Briktius wird erweitert

Carsten Wüster freut sich über die Instandsetzung der Orgel. Foto: TZ
Carsten Wüster freut sich über die Instandsetzung der Orgel. Foto: TZ

Ein neues Klangerlebnis verspricht Carsten Wüster, Kirchenmusiker im Seelsorgebereich „Gilbach“, den Gläubigen, die nach Ostern St. Briktius besuchen werden. „Mit Zuversicht und großer Vorfreude“ begleitet er die Überarbeitung und Erweiterung der Oekovener Orgel, die 1980 von der Firma Romanus Seifert & Sohn in Kevelaer erbaut worden ist.

Das mit Mitteln aus einem örtlichen Stiftungsfonds finanzierte Projekt sieht gleich mehrere Schritte vor. Im Lauf der Jahre hat sich sehr viel Staub und Dreck im Inneren des Instruments niedergeschlagen. Aufgrund der starken Verschmutzung kann nicht mehr die benötigte Menge Wind in die Orgelpfeifen gelangen, und der Ton bekommt nicht mehr genügend Energie. „Deshalb klingt er zu tief oder spricht schlecht – oder erst gar nicht – an“, so Wüster.

Neben den Reinigungsarbeiten ist es notwendig geworden, einige Elemente der Technik zu reparieren, die durch den langjährigen Gebrauch verschlissen sind. Im Bereich des Spieltischs und der Manualklaviatur werden spätere Anbauten ersetzt, um das hochwertige Instrument wieder in alter Schönheit erstrahlen zu lassen. Über diese Arbeiten hinaus, wird die Disposition der Orgel um eine Zungenreihe ergänzt, um die klanglichen wie  musikalischen Möglichkeiten zu erweitern und den Klang zu verschönern.