Radeln von Kirche zu Kirche: Neuer Weg an Erft und Gillbach konzipiert

04.03.2022

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Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Erste Station des neuen Kirchenradwegs in Nettesheim: Matthias Schlömer und Hans-G. Fühser. Foto: TZ

Ein Kirchenradweg entsteht jetzt im Sendungsraum Grevenbroich/Rommerskirchen. Er soll die 21 Gemeinden an Erft und Gillbach verbinden und das Miteinander der Gläubigen stärken. Die erste Station wurde an der Kirche St. Martinus in Nettesheim in Form einer Informationstafel mit Landkarte neben dem Hauptportal erschlossen. Matthias Schlömer, der geschäftsführende Vorsitzende des örtlichen Kirchenvorstands, und Gemeindemitglied Hans-G. Fühser hatten sich um Inhalt und Installation gekümmert.

„Unsere Gegend ist außergewöhnlich reich an qualitätsvollen historischen Kirchen, die nicht einfach nur Zeugen einer Geschichte sind, sondern eine Aussagekraft für unsere Gegenwart und Zukunft haben. Sie sind eine individuelle und charaktervolle Übersetzung und Inkulturation der christlichen Botschaft. Das möchten wir auf diesem Weg zum Sprechen bringen“, so Dr. Meik Schirpenbach im Vorwort einer passend zum Anlass erschienenen Broschüre. Der leitende Pfarrer des Sendungsraums, ein passionierter Radfahrer, hatte den Kirchenradweg angeregt.

Künftig sollen auch an den anderen 20 Gotteshäusern Informationstafeln aufgestellt werden. Beim ersten Schritt des Projekts werden die Gemeinden und ihre Kirchen so vernetzt, in einem zweiten sind Veranstaltungen wie gemeinsame Kirchenfahrradtouren geplant.