Rest-Cents: Mitarbeiter der St.-Augustinus-Gruppe sammeln über 18.000 Euro für Burundi

Hilfe von der Neusser St.-Augustinus-Gruppe: Schüler in Burundi.
Auf die Cents hinter dem Komma bei der Gehaltsabrechnung verzichten und sie stattdessen für gute Zwecke spenden: Was für die einen am Ende des Monats kaum spürbar ist, kann für andere die Welt verändern – besonders, wenn viele mitmachen. Durch die Rest-Cent-Spendenaktion der katholischen St.-Augustinus-Gruppe in Neuss ist allein im vergangenen Jahr eine Rekordsumme von 18.134,40 Euro zusammengekommen. Mit dem Geld konnten gleich mehrere Projekte angekurbelt oder weitergeführt werden.
 
„Es macht uns stolz, dass trotz oder gerade zu Pandemie-Zeiten die Spendenbereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen so hoch ist“, so Christina Deselaers, Managerin Corporate Social Responsibility. 2020, als medizinische Schutzausrüstung knapp war, gingen beispielsweise rund 1000 Mundschutze an ein Krankenhaus in Burundi.
 
Durch die Spenden konnten aber auch andere wichtige Projekte fortgesetzt werden: zum Beispiel das tägliche Schulfrühstück für die Kinder und Jugendlichen im Lycée St. Augustin in Gitaramuka. Dadurch verbesserten sich die Leistungen der Schüler.
 
Unterstützung gab es außerdem weiterhin für zwei Schülerinnen, die zu Vollwaisen geworden sind. Durch die Spendensumme konnte ihr Schulgeld bezahlt werden. Auch viele bedürftige Familien profitieren von dem Engagement des gemeinnützigen Unternehmens: Mit Saatgut konnten sie Gemüse anbauen und eine sichere Grundlage schaffen.
 
„Es ist ein tolles Gefühl, den Menschen in Burundi helfen zu können“, sagt Christina Deselaers. „Ein paar Cent, die wir jeden Monat entbehren, bewirken für andere Menschen ganz viel. Deshalb werden wir unsere Rest-Cent-Aktion fortsetzen, um noch mehr bewegen zu können.“