Rommerskirchener Pilger zogen wieder zum Grab des heiligen Matthias in Trier

Am Ziel angekommen: die Trier-Pilger aus der Pfarrgemeinde St. Peter in Rommerskirchen.
Am Ziel angekommen: die Trier-Pilger aus der Pfarrgemeinde St. Peter in Rommerskirchen.
Wenn Herbst ist, bricht für die Matthiaspilger der Pfarre St. Peter in Rommerskirchen die Wallfahrtszeit an. So auch in diesem Jahr, wo sich jetzt 34 Pilger unter der diesjährigen Wallfahrtslosung „Kommt und seht“ zu Fuß auf den Weg zum Grab des Apostels Matthias nach Trier aufmachten.
 
Nach dem Aussendungsgottesdienst, zelebriert von Monsignore Franz-Josef Freericks, mit Segnung des von Marliese Schmitz gestickten neuen Fahnenbandes, ging es traditionell mit den Angehörigen und vielen Rommerskirchenern zum Teebaum, wo den Pilgern der Reisesegen erteilt wurde und unter Leitung von Brudermeister Franz-Josef Osterath endlich aufgebrochen werden konnte.
 
In sechs Tagen wurde der 200 Kilometer lange Weg durch die Eifel für alle Teilnehmer wieder zu einem großen Gemeinschaftserlebnis. Der tägliche Gottesdienst mit Monsignore Freericks, der in seinen Predigten das Leben der Heiligen Theresa von Avila, Hedwig von Schlesien, Ignatius von Antiochien, des Apostels Lukas und des Heiligen Paul von Kreuz beleuchtete, war neben dem  Gebetsprogramm mit Rosenkränzen und je zwei Meditationen mit Bezug auf die Wallfahrtslosung für die Pilger genauso bereichernd wie das abendliche Beisammensein in der Pilgerunterkünften in Merzenich, Olef, Steffeln, Kyllburg., Auw an der Kyll und der Abtei St. Matthias.
 
Die professionelle Betreuung und Versorgung der Pilgergruppe wurde wieder bestens durch den neuformierten Tross mit viel Liebe durchgeführt. Gemeinsam mit den Fußpilgern aus Herzogenrath-Kohlscheid zogen die Rommerskirchener dann in die Matthiasbasilika ein, wo Bruder Thomas Hochhausen neben den Erstpilgern Reinhard und Paula Nagel sowie Ursula Kleinen und Ursula Masznicz, besonders Jubilar Hubertus Velder für seine zehnte Wallfahrt ehrte.
 
Nach Teilnahme an der Komplet der Mönche ließen die Pilger die Tage nochmals in froher Runde lebendig werden. Dabei wurden Sanitäter Ralf Daumann, dem Tross, Monsignore Freericks und insbesondere Brudermeister Osterath für die umsichtige Leitung der Wallfahrt gedankt. Nach der Feier des Hochamtes mit Abt Ignatius am nächsten Morgen konnte dann freudig die Heimfahrt in die heimatlichen Gefilde angetreten werden.Am 15. Dezember treffen sich die Pilger beim Adventskaffee zur traditionellen Wallfahrtsrückschau im Pfarrzentrum St. Peter.