St.-Elisabeth-Akademie eröffnete Simulationszentrum

So realistisch wie möglich: Die Puppen im neuen Simulationszentrum helfen den Schülern der St.-Elisabeth-Akademie bei der Ausbildung.
So realistisch wie möglich: Die Puppen im neuen Simulationszentrum helfen den Schülern der St.-Elisabeth-Akademie bei der Ausbildung.

Die katholische St.-Elisabeth-Akademie ist ein Ausbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen und weist jetzt eine Besonderheit in der Region auf: Sie hat ein Simulationszentrum eröffnet. Normalerweise verfügen nur Universitätskliniken über solche Einrichtungen, und dann auch nur für Mediziner oder Rettungsdienste. Am Neusser Hammfelddamm aber stehen auf 200 Quadratmetern die Auszubildenen im Mittelpunkt.

Es gibt ein nachempfundenes Seniorenheim-Zimmer, die Mehrbettzimmer eines Krankenhauses, einen Schockraum, ein Dienstzimmer und einen Regie-Raum. Hinter einer dunklen Glasscheibe steht Ausbilderin Tanja Matyssek und bedient mittels eines Tablets den „Patienten“ aus Silikon und Technik. Sie gibt den Blutdruck vor und die Atemfrequenz, programmiert den Puls und verleiht den künstlichen Bewohnern eine Stimme. Insgesamt 60 bis 80 Stunden pro Jahr übt jeder Auszubildende im Simulationszentrum.

Doch der Einsatz lohnt sich, ist Schulleiterin Monika Huth überzeugt: „Das Üben in sicherer Umgebung fördert noch einmal die Patientensicherheit. Wir sind sehr stolz, dass wir die Möglichkeiten und so engagierte Mitarbeiter haben – und dass es bei den Azubis auch so gut ankommt.“ Nun wird zur Besprechung der Einsätze noch eine Audio- und Videoanlage installiert.