St. Martinus: Pläne für Um- und Ausbau der Holzheimer Kirche präsentiert

02.12.2021

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Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Große Pläne mit der Holzheimer Kirche (von links): Architekt Richard Wichmann, Pfarrer Michael Tewes sowie Volker Esser und Thomas Sistig vom Kirchenvorstand. Foto: TZ

Treffender kann der Titel nicht sein: „Unter einem Dach“ heißt das Konzept, das Architekt Richard Wichmann der Versammlung der Gemeinde St. Martinus für den Um- und Ausbau der Kirche vorgelegt hat. Unter einem Dach sollen die bisher räumlich getrennten Einrichtungen Pfarrkirche, Pfarrsaal und Pfarrbücherei vereint werden – ein katholisches Zentrum mitten im Ort sozusagen.

„Spannend“ nannte Wichmann das Projekt, und Pfarrer Michael Tewes sah Holzheim „in einer Vorreiterrolle“ weit über die Grenzen des Neusser Stadtgebiets hinaus. Volker Esser und Thomas Sistig vom Kirchenvorstand kalkulieren mit Gesamtkosten von 5,7 Millionen Euro, die endgültige Entscheidung fällt der Vermögensrat des Erzbistums am 16. Dezember.

Das bisherige Pfarrzentrum samt nebenstehender Kaplanei soll an einen Investor abgegeben, die an die Kirche angrenzende Sakristei abgerissen werden. Die Stufen zum bisherigen, 100 Quadratmeter großen Altarraum werden eingeebnet, um Platz für den dann ebenso großen Pfarrsaal zu schaffen. Das Hauptschiff mit seinen 375 Quadratmetern wird zum alleinigen Gottesdienstraum, beide Bereiche sind durch eine mobile Wand getrennt und können miteinander verbunden werden. Ein L-förmiger Anbau hinter und rechts der Kirche soll Platz für Gruppenräume und Bücherei bieten. Geplanter Baubeginn: Anfang 2023.