Stille Marien-Oktav lockt die Pilger in die Noithausener Wallfahrtskirche

Ziel der Noithausen-Pilger: das Gnadenbild in der Kirche St. Mariä Geburt.

Wegen Corona gibt-es in Noithausen wie im Vorjahr eine „Stille Marien-Oktav“. Vom 12. bis zum 19. September wird die Wallfahrtskirche St. Mariä Geburt montags bis samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr für persönliche Gebete vor dem Gnadenbild geöffnet. Die Besucher erwartet eine Atmosphäre der Stille mit täglich wechselnden Impulsen.

„Die zurückliegenden Monate haben ganz offensichtlich die Distanz in unserer Gesellschaft vergrößert. Gleichzeitig hat die Corona-Zeit aber auch neue Formen der Nähe hervorgebracht. Diese kostbare Erfahrung wurde uns während der Marien-Oktav im vergangenen Jahr geschenkt“, so Pastoralreferentin Maria Cieslik und Ute Trienekens vom Noithausener Ortsausschuss des Pfarrgemeinderats Elsbach/Erft.

Exakt 393 Pilgerinnen und Pilger besuchten die Pfarrkirche während der stillen Wallfahrtswoche im Vorjahr. Dank der Corona-­Meldezettel gibt es die genaue Zahl. „Sicher sind fröhliche Messen wie zuvor schön und mitreißend, aber die Atmosphäre im stillen Kirchenraum hat alle Pilger und auch uns selbst sehr beeindruckt. Es war ein komplett anderes, ein meditatives Erlebnis“, berichtet Trienekens. „Das Zusammenspiel des Lichtes, das sich in den Kirchenfenstern bricht, die still gesprochenen Gebete, die angenehme Ruhe, man konnte das alles als positive Schwingung regelrecht fühlen... Das war schon toll!“, heißt es. 

Auch in diesem Jahr gibt es täglich wechselnde Impulse mit dazu passenden kleinen Geschenken in 50 „Wundertüten“ pro Tag zum Mitnehmen. „Diese kamen im letzten Jahr mega gut an und waren abends immer alle weg“, so Trienekens. Und so sei die „Stille Marien-­Oktav 2020" eine echte Auszeit für Körper und Seele gewesen. Und dasselbe wünschen sich die Organisatoren auch in diesem Jahr.