Unter der segnenden Hand Christi: Neues Logo der Kirche an Erft und Gillbach

Anlehnung an die Gustorfer Chorschranken: das neue Logo der Kirche in Grevenbroich und Rommerskirchen. Foto: TZ
Anlehnung an die Gustorfer Chorschranken: das neue Logo der Kirche in Grevenbroich und Rommerskirchen. Foto: TZ

Neues Logo, neue Wege: In der Kirche in Grevenbroich und Rommerskirchen tut sich etwas. Bei verschiedenen Anlässen, die alle 21 Gemeinden mit ihren über 40.000 Katholiken betreffen, hatte sich die Frage nach einem gemeinsamen Erkennungszeichen ergeben.

„Dafür haben wir auf das älteste Christus-Bild unserer Gegend zurückgegriffen, auf die Jesus-Darstellung auf den Gustorfer Chorschranken aus dem zwölften Jahrhundert“, berichtet Dr. Meik Schirpenbach, der leitende Pfarrer. Aus dieser Abbildung wurde die segnende Hand Christi ausgewählt. „Das ist etwas, was uns alle verbindet und uns die verbindliche Richtung vorgibt: Der Herr hat uns versprochen, uns mit seinem Segen zu begleiten und nimmt uns damit in die gute Pflicht, uns immer wieder auf unseren Ursprung und unser Ziel zu besinnen“, so Schirpenbach.

Eine (Neu-) Besinnung ist auch in der Arbeit der Laien gefragt. Die auf diesen Herbst verschobenen Pfarrgemeinderatswahlen in den Seelsorgebereichen „Niedererft“ und „Elsbach/Erft“ wurden mangels Interesse abgesagt. Stattdessen ist eine „Kreative Denkfabrik für die Kirche vor Ort“ geplant, zu der alle Gläubigen kommen können, die bereit sind, neue Perspektiven zu entwickeln. Das erste Treffen hat bereits stattgefunden.