Wallfahrten im Zeichen des Priesterjahres

Ziel der Gohr-Pilger: St. Odilia. Foto: TZ
Ziel der Gohr-Pilger: St. Odilia. Foto: TZ
Das Priesterjahr, das Papst Benedikt XVI. zum 150. Todesjahr von Jean-Baptiste Marie Vianney, dem Heiligen Pfarrer von Ars, ausgerufen hat, soll den Wallfahrten in Nievenheim und Gohr seinen Stempel aufdrücken. 

„Während die Salvator-Oktav grundsätzlich die theologische Bedeutung des Priestertums zum Thema hat, versucht die Odilien-Oktav, den Berufungsgeschichten im Alten und Neuen Testament auf den Grund zu gehen“, berichtet Klaus Koltermann, der leitende Pfarrer im Seelsorgebereich Dormagen-Nord. Er und zahlreiche Helfer erwarten auch in diesem Jahr wieder Hunderte von Pilgern aus nah und fern.
 
Während sich in Nievenheim Gläubige von Köln bis Düsseldorf oder von Wipperfürth bis Niederzier angesagt haben, hat die Gohrer Wallfahrt eher regionalen Charakter mit Pilgergruppen, die aus Zons, Neukirchen oder Wevelinghoven kommen. Bis zum 13. Juni wird am Gnadenbild des Salvators (Erlösers) in der barocken Kirche St. Pankratius gebetet, vom 13. bis 20. Juni in der romanischen Kirche St. Odilia. Eine Vielzahl von Andachten, Pilgermessen und Prozessionen steht auf dem Programm, für das erstmals mit einem gemeinsamen Faltblatt geworben wird. „Schließlich ergänzen beide Wallfahrten einander“, so Koltermann. Neu ist am Freitag, 11. Juni, ab 19 Uhr ein Gottesdienst für Ehejubilare in Nievenheim. Näheres unter Telefon (0 21 33) 9 00 62.