Weihbischof Schwaderlapp besuchte die Telefonseelsorge

Besuch bei der Telefonseelsorge (von links): Kathrin Stoll. Silvia Dawid, Weihbischof Schwaderlapp, Barbara Keßler und Margarete Scherff. Foto: TZ
Besuch bei der Telefonseelsorge (von links): Kathrin Stoll. Silvia Dawid, Weihbischof Schwaderlapp, Barbara Keßler und Margarete Scherff. Foto: TZ
Ob  Lebenskrise oder Einsamkeit, Sucht oder Konflikt, Angst oder Problem – die Telefonseelsorge im Rhein-Kreis Neuss ist ein gefragter Ansprechpartner, wenn es darum geht, eine neutrale Sicht auf die Dinge des Lebens zu erhalten. Davon überzeugte sich jetzt Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp bei einem Besuch der Einrichtung unter Leitung von Barbara Keßler.
 
Insgesamt 55 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr ein offenes Ohr. 17.560 Anrufe nahmen sie im Vorjahr entgegen. Die Telefonseelsorge  wurde von den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden eingerichtet. Seit über 40 Jahren ist sie da, und das auch an Wochenenden und Feiertagen.
 
Um ständig erreichbar zu sein, sind möglichst viele Helfer nötig. Daher startet im Frühjahr 2017 eine neue Ausbildungsgruppe für Ehrenamtliche. Die Telefonseelsorge ist aber nicht nur am Hörer präsent, wie Keßler und ihre hauptamtlichen Kolleginnen Margarete Scherff, Silvia Dawid und Kathrin Stoll berichteten.
 
So gab es gerade zum „Welttag der Suizidprävention“ eine Lesung mit Saskia Jungnikl, Autorin des Buches „Papa hat sich erschossen“. Zudem wurde die Ausstellung „Zuhören ist cool, wegsehen ist tödlich“ des Vereins für Suizidprävention in der Stadtbibliothek gezeigt.